Mittwoch, 17 of Januar of 2018

no scalpel Vasektomie

Das Urologie Centrum Freising bietet die ambulante Sterilisation des Mannes in besonders schonender Technik (NSV) in örtlicher Betäubung an.

Besonders spezialisiert sind wir auf die schonendste Technik zur Durchtrennung der Samenleiter, die sogenannte No-scalpel-Vasektomie.

Die No-scalpel-Vasektomie kann als kurzer, nicht schmerzhafter Eingriff ambulant in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt werden.

Die no-scalpel–Vasektomie (NSV) ist ein wenig invasiver Eingriff zur Durchtrennung beider Samenleiter und führt zu einer Zeugungsunfähigkeit des Mannes ohne Beeinträchtigung der Potenz oder des Hormonhaushaltes. Die durch die Sterilisation (Vasektomie) herbeigeführte Unfruchtbarkeit sollte als endgültiger Zustand gewollt sein.

Trotzdem kann es in seltenen Fällen zu jeglichem Zeitpunkt später zur Wiedervereinigung (Zusammenwachsen) eines oder beider Samenleiter und damit zur erneuten Zeugungsfähigkeit kommen.

Bei Änderung der Lebensumstände mit erneutem Kinderwunsch sind eine Operation zur Rückgängigmachung der Sterilisation (=mikrochirurgische Refertilisierung) oder eine operative Spermiengewinnung mit anschließender künstlicher Befruchtung (ICSI) möglich, beide Verfahren bieten jedoch keine Erfolgsgarantie. Diese Eingriffe werden am Andrologie Centrum München spezialisiert durchgeführt.

Die Sterilisation  ist ein sinnvoller Beitrag des Mannes zur Verhütung (Kontrazeption) in der Partnerschaft, um der Partnerin belastende Maßnahmen wie Pille, Spirale oder Sterilisation (Eileiterdurchtrennung) zur ersparen und ist in den westlichen Industrieländern als Maßnahme zur Kontrazeption fest etabliert. Die Sterilisation des Mannes ist wesentlich weniger belastend als die Sterilisation der Frau, die in Vollnarkose erfolgen muß.

Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen zur no-scalpel Vasektomie per Email zu: info@ucfs.de

 

Aufklärungsgespräch

Vor der Sterilisation  ist ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch erforderlich, wobei der Zeitraum zwischen Aufklärungsgespräch und Sterilisation in unserer Praxis mindestens zwei Wochen betragen soll.

Die Inhalte des Aufklärungsgespräches werden auf einem ausführlichen standardisierten Dokumentationsbogen festgehalten, der vom Patienten und Arzt unterschrieben wird.

Mögliche Komplikationen

Jeder Eingriff, auch wenn er noch so gering und minimal-invasisv ist, wie die “no-scalpel-Vasektomie”, hat mögliche Komplikationen. Es kann akute Komplikationen wie Nachblutung mit Bluterguß (Risiko<1 %), Infektion (Risiko <1%) oder Allergie gegen örtliches Betäubungsmittel (Risiko < 1%) geben. Daneben gibt es langfristige Komplikationen, wobei hier im Vordergrund das sog. ” Postvasektomie-Snydrom”, auch “Genitalneuralgie” genannt, steht. Dabei handelt sich um ein chronisches Schmerzsyndrom im Bereich eines oder beider Hoden, oft ausstrahlend in die Leiste, unterschiedlicher Ausprägung, das sofort oder erst Wochen nach der Vasektomie auftreten kann und manchmal nur schwer zu therapieren ist. Dieses Schmerzsyndrom wird in der medizinischen Literatur mit sehr unterschiedlicher Häufigkeit beschrieben (bis zu 5 %). Das Auftreten dieses Schmerzsyndroms ist abhängig von der Vasektomietechnik (siehe auch Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Urologie- EAU 2012). Alles spricht dafür, daß ein bleibendes Schmerzsyndrom nach der Vasektomie dann auftreten kann, wenn bei der Vasektomie die Durchtrennung der Samenleiter relativ grob unter Miterfassung von begleitenden Nerven und anderen Gewebsstrukturen erfolgt ist. Aus diesem Grund tritt ein Postvasektomie-Syndrom nach einer korrekt durchgeführten no-scalpel-Vasektomie, wo die Präparation des Samenleiters sehr subtil erfolgt und keine Begleitstrukturen unterbunden werden, extrem selten auf.

In den Händen eines erfahrenen Operateurs, wie Prof. Schwarzer, führt die Vasektomie mit einer Wahrscheinlichkeit von weniger als 1 :1000 zu einer bleibenden Genitalneuralgie.

Eine weitere mögliche Komplikation der Vasektomie in herkömmlicher Technik  stellt die Bildung einer Hydrozele, eines sog. “Wasserbruchs” eines oder beider Hoden dar. Diese häufige, aber meist nur geringgradig ausgeprägte Schwellung des Hodensacks nach der Vasektomie bedarf nur in wenigen Fällen einer Behandlung, aber es handelt sich um eine vermeidbare Folge der Sterilisation. Denn bei korrekter Durchführung der no-scalpell-Technik tritt sie nur sehr selten auf.

Die sehr niedrige Komplikationsrate der no-scalpel-Vasektomie und die extrem niedrige Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Postvasektomie-Syndroms  sind wesentliche Argumente für die Technik der no-scalpel-Vasektomie !

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Kosten:

Die Kosten für die Sterilisationsvasektomie (€ 640,-) werden von den Krankenkassen normalerweise nicht erstattet.

Ein Kontrollspermiogramm kostet € 30,-.

Die  Kosten für die NSV durch Prof. Schwarzer sind leistungsgerecht, auch wenn manche Leistungsanbieter die Vasektomie billiger anbieten.

Prof. Schwarzer hat über 2.000 NSV selbst durchgeführt.

Denn langjährige Erfahrung und Professionalität sichern hohe Qualität und sehr niedrige Komplikationsraten, und dies rechtfertigt den Preis.

Die Entscheidung zu einer billigen Vasektomie durch einen unerfahrenen Operateur allein aufgrund des Preises könnte im Falle von Komplikationen bereut werden.

 

Termine für Vasektomie:
Dienstag und Donnerstag (nach Vereinbarung)

Wenn sie Fragen zur Sterilisation haben, können Sie die auch im Forum-Sterilisation stellen, wo sie von Experten beantwortet werden. Weitere Details hier

Video No scalpel Vasektomie

Vor dem Eingriff:
Voraussetzung für die Durchführung der Vasektomie ist ein ausführliches ärztliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch mindestens zwei Wochen vor dem Eingriff. Dabei werden die Durchführung des Eingriffs, seine möglichen Folgen und Risiken sowie die Verhaltensempfehlungen nach der Sterilisation ausführlich erläutert. Außerdem erfolgt eine körperliche Untersuchung des Genitalbereichs, wobei der Arzt dem Patienten die Stelle am Hodensack zeigt, wo bei der NSV eingestochen wird. Bei der Vorbesprechung erfolgt ggf. eine Blutuntersuchung (kleines Blutbild, Blutgerinnung, HIV-Test und Hepatitis C-AK), diese Werte kann aber auch der Hausarzt bestimmen.

Zum Eingriff:
Die NSV erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) in der Praxis. Der Patient liegt ganz entspannt auf dem Rücken und hört über Kopfhörer Musik seiner Wahl. Nach der Desinfektion des Hodensacks mit einem besonders schonenden, farblosen und nicht-brennenden Desinfektionsmittel erfolgt die örtliche Betäubung mit einer extrem dünnen Kanüle, so daß der Patient die Lokalanästhesie kaum spürt. Danach ist das gesamte Operationsgebiet völlig schmerzfrei. Dann wird der Hodensack mit einer Spezialklemme an einer Stelle aufgedehnt und es werden die Samenleiter mit einer speziellen Ringklemme hervorgeholt und durchtrennt. Dabei werden kleine Samenleiterstücke entnommen und ggf. zur feingeweblichen Untersuchung eingesandt, sofern der Patient dieser Untersuchung nicht widerspricht. Der Eingriff ist minimal-invasiv und dauert etwa 20 min. Die Komplikationsrate der NSV ist sehr gering. Das Risiko für eine Nachblutung mit Bluterguß im Hodensack liegt bei ca. 1 %.

Instrumente zur No-scalpell-Vasektomie
Minimal invasives Einstechen in die Hodensackhaut
Isolierung des Samenleiters mit den Spezialinstrumenten (vor der Durchtrennung)
Nach Unterbindung und Durchtrennung des Samenleiters in NSV-Technik

Nach dem Eingriff:

Nach dem Eingriff ist eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr nicht erlaubt, d. h. der Patient sollte von einem Angehörigen abgeholt werden oder mit dem Taxi nach Hause fahren. Ein leichter Druckverband wird bis zum nächsten Tag angelegt. Die Arbeitsfähigkeit ist normalerweise am nächsten Tag wieder gegeben, ggf. wird eine AU-Bescheinigung ausgestellt. Duschen und Baden ist ab dem nächsten Tag, Sport ab dem zweiten Tag nach der NSV möglich. Ein Samenerguß sollte für zwei Tage vermieden werden, ansonsten bestehen keine Einschränkungen des Sexuallebens. Ärztliche Wundkontrollen sind normalerweise nicht erforderlich (nur bei Komplikationen). Der Hautfaden löst sich von selbst auf. Verhütungsmaßnahmen sind zunächst weiter erforderlich, da die Zeugungsunfähigkeit erst dann nachgewiesen ist, wenn bei zwei Ejakulatuntersuchungen keine Samenfäden mehr vorhanden sind. Das erste Spermiogramm wird 2 Monate, das zweite Spermiogramm 4 Monate nach der Sterilisation durchgeführt. Trotzdem kann es in seltenen Fällen zu jeglichem Zeitpunkt später zur Wiedervereinigung (Zusammenwachsen) eines oder beider Samenleiter und damit zur erneuten Zeugungsfähigkeit kommen.

Kosten:
Die Kosten für die Sterilisationsvasektomie  von € 640,- werden von den Krankenkassen normalerweise nicht übernommen.

Termine für Vasektomie:
Montag, Dienstag und Donnerstag nachmittag (nach Vereinbarung)

Literatur zur Vasektomie

Fertilität nach Sterilisation-GYNE.pdf
Sterilisation ohne Skalpell
UroNews 1/2006
no-scalpel-vasektomie_Sterilisation ohne Skalpell.pdf

“No scalpell” Vasektomie – OP-Innovation für den Urologen
UroNews 3/1999
No-scalpel-Vasektomie_Op-Innovation.pdf

Sterilisation – trotzdem noch ein richtiger Mann?
vasektomie.pdf

Die Sterilisation von Mann und Frau

in  Gynaekologie und Geburtshilfe Sterilisation Mann und Frau

 

Fertilitätschancen nach Sterilisation

Sterilisation und Refertilisierung

 

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Zum Expertenforum Sterilisation & Refertilisierung

 

 

 

 

 

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